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TBV Lemgo Lippe unterliegt dem Meister knapp – Magdeburg gewinnt 31:28
31.10.2026 · Detmold Connect Redaktion

Der TBV musste sich vor 4.520 Fans knapp geschlagen geben. (Foto: Cohen/TBV Lemgo Lippe –
Fotograf: Cohen/TBV Lemgo Lippe · Bildquelle: Cohen/TBV Lemgo Lippe
Lemgo. Fünf Siege in Folge hatte der TBV Lemgo Lippe zuletzt gefeiert. Im Topspiel des 11. Spieltags der Handball-Bundesliga ist diese Serie nun gerissen. Vor ausverkaufter Phoenix Contact-Arena unterlagen die Lipper dem amtierenden Deutschen Meister SC Magdeburg mit 28:31 (16:17). Die Mannschaft von Trainer Florian Kehrmann lieferte dem Favoriten einen leidenschaftlichen Kampf und hielt die Partie bis in die Schlussminuten offen. TBV hält gegen den Favoriten dagegen Der SC Magdeburg zeigte von Beginn an seine Klasse und setzte die Lemgoer Abwehr vor schwierige Aufgaben. Besonders Gísli Kristjánsson und Ómar Ingi Magnússon sorgten immer wieder für Gefahr. Doch der TBV ließ sich nicht abschütteln. Hendrik Wagner überzeugte früh mit drei Treffern, während Lukas Hutecek immer wieder wichtige Akzente setzte. Auch vom Siebenmeterpunkt blieb Lemgo zunächst erfolgreich: Samuel Zehnder verwandelte seine ersten Strafwürfe sicher. Mehrere Zeitstrafen brachten die Gastgeber zwischenzeitlich unter Druck. Magdeburg nutzte die Überzahlsituationen und setzte sich bis auf vier Tore ab. Doch Lemgo kämpfte sich zurück. Treffer von Lenny Rubin und Levin Wanner sorgten dafür, dass der TBV zur Halbzeit lediglich mit 16:17 zurücklag. Magdeburg behält in der Schlussphase die Nerven Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung intensiv. Magdeburg konnte seinen Vorsprung zunächst ausbauen und lag in der 47. Minute mit 26:22 vorne. Doch die Lipper gaben sich nicht geschlagen. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung der heimischen Fans verkürzte der TBV den Rückstand erneut. Als Torhüter Constantin Ebner in der 55. Minute einen Siebenmeter parierte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Beim Stand von 27:29 bot sich Lemgo wenig später die nächste Chance auf den Anschluss. Doch Magdeburgs Torhüter Dominik Kuzmanovic verhinderte den Treffer von Samuel Zehnder. Im Gegenzug sorgte Felix Claar für die Vorentscheidung. Am Ende stand eine 28:31-Niederlage für den TBV. Bester Lemgoer Werfer war Samuel Zehnder mit sieben Treffern, davon fünf Siebenmetern. Aufseiten der Gäste war Ómar Ingi Magnússon mit elf Toren erfolgreichster Schütze. Florian Kehrmann stolz auf seine Mannschaft Trotz der Niederlage zeigte sich TBV-Trainer Florian Kehrmann nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft. Magdeburg habe die Begegnung letztlich wie eine Spitzenmannschaft kontrolliert und auf die taktischen Maßnahmen des TBV immer wieder Antworten gefunden. „Wir haben den SCM heute wirklich gefordert, und das hat man ihnen auch angemerkt“, bilanzierte Kehrmann. Besonders die Unterstützung der Zuschauer hob er hervor. Auf die Stimmung in der Phoenix Contact-Arena könne die Mannschaft sehr stolz sein. Nächstes Highlight gegen den THW Kiel Trotz der Niederlage bleibt der TBV Lemgo Lippe mit 14:8 Punkten vorerst auf dem vierten Tabellenplatz. Nach der Nationalmannschaftspause wartet bereits die nächste große Herausforderung: Am Mittwoch, 11. November, empfängt der TBV im Achtelfinale des DHB-Pokals den THW Kiel. Anwurf in der Phoenix Contact-Arena ist um 19 Uhr. Nach Vereinsangaben waren bereits rund 4.200 Eintrittskarten verkauft. Die Unterstützung der Fans wird also auch beim nächsten Handball-Highlight gefragt sein. Endstand: TBV Lemgo Lippe – SC Magdeburg 28:31 (16:17) Torschützen TBV: Zehnder (7), Hutecek (5), Rubin, Versteijnen, Wagner und Wanner (je 3), O’Sullivan (2), Theilinger und Willecke (je 1). Quelle: TBV Lemgo Lippe
Quelle: https://www.tbv-lemgo-lippe.de
