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Detmold ist „Familienkommune 2026“ – Landespreis für familienpolitisches Gesamtkonzept
08.11 · Detmold Connect Redaktion

Preisverleihung_Düsseldorf: Für die Stadt Detmold nahmen Jennifer Sonneborn (links), Leiterin des Fachbereichs „Jugend, Schule, Sport“ und Joanna Stöcker (rechts), Leiterin des kommunalen Bildungs- und Präventionsmanagements, die Auszeichnung von NRW-Familienministerin Verena Schäffer entgegen.
Fotograf: Familienministerium NRW/©Rupert Oberhäuser · Bildquelle: Stadt Detmold
Eine unabhängige Jury würdigte damit das langjährige Engagement der Stadt für Kinder, Jugendliche und Familien. Besonders überzeugten die Kombination aus frühzeitiger Unterstützung, einer konsequenten Orientierung an den einzelnen Stadtteilen und vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen. Familienfreundlichkeit als Teil der Stadtentwicklung Bürgermeister Frank Hilker sieht die Auszeichnung als Bestätigung eines langfristigen Weges. Familienfreundlichkeit sei in Detmold kein kurzfristiges Einzelprojekt, sondern fest in der städtischen Ausrichtung verankert. Die Stadt wolle diesen Weg auch künftig fortsetzen. Als Beispiel nannte Hilker die Geschenkserie „Detmold und Du“. Familien.Info.Treff: Unterstützung unter einem Dach Ein wichtiger Baustein ist der Familien.Info.Treff (F.I.T). Dort werden unterschiedliche Beratungs- und Präventionsangebote gebündelt. Dazu gehören unter anderem die Familienhebamme, die Frühen Hilfen und Familienlotsinnen. Mit dem F.I.T-Mobil werden die Angebote außerdem direkt in die Stadtteile gebracht. Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird Detmold richtet seine Familienpolitik gezielt an den Bedürfnissen der einzelnen Ortsteile aus. Besonders belastete Quartiere können zusätzliche Unterstützung erhalten. Statt pauschaler Maßnahmen sollen Hilfen möglichst genau dort ankommen, wo sie benötigt werden. Kinder und Jugendliche gestalten ihre Stadt mit Auch die Beteiligung junger Menschen spielte bei der Auszeichnung eine wichtige Rolle. Mit der Kinder- und Jugendservicestelle PUB.I.T, der Bürgermeistersprechstunde und einem eigenen Jugendfonds erhalten Kinder und Jugendliche Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und Projekte umzusetzen. Für eigene Vorhaben können bis zu 500 Euro Förderung bereitgestellt werden. Familienfreundlichkeit als Standortvorteil Für Bürgermeister Frank Hilker ist Familienfreundlichkeit auch ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um Fachkräfte und Einwohner. Gute Schulen, Kita- und OGS-Plätze sowie Freizeit- und Beteiligungsangebote machten Detmold zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort. Die Auszeichnung nahmen Jennifer Sonneborn, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Schule, Sport, und Joanna Stöcker vom Kommunalen Bildungs- und Präventionsmanagement entgegen. Überreicht wurde der Preis von NRW-Familienministerin Verena Schäffer. Die Stadt betont, dass die Auszeichnung eine gemeinsame Leistung sei: Verwaltung, Kitas, Schulen, freie Träger, Vereine und zahlreiche engagierte Menschen in Detmold hätten über Jahre daran mitgewirkt. Neben Detmold wurden in diesem Jahr auch Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Krefeld und der Ennepe-Ruhr-Kreis ausgezeichnet. Quelle: Stadt Detmold
Quelle: Stadt Detmold Pressestelle
