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Detmold · November 2026

Gedenkwoche zum 9. November 1938

Detmold gedenkt der jüdischen Menschen, die während des Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Die zentrale Gedenkfeier am 9. November und die anschließende Aufführung im Rathaus werden von Lesungen, einer Ausstellung, Filmvorführungen und Vorträgen begleitet.

19.30 Uhr

Dorfgeschichten – Hans-Werner Meyer liest aus „Who the Fuck is Kafka“

Museum Hellerlecht Detmold

Der Schauspieler Hans-Werner Meyer liest aus dem Roman „Who the Fuck is Kafka“ von Lizzie Doron. In ihrem Roman erzählt die israelisch-jüdische Schriftstellerin von ihrer Freundschaft mit Nadim, einem palästinensisch-muslimischen Mann. Ein vielschichtiges Porträt zweier Menschen, das tiefe Einblicke in das israelisch-palästinensische Dilemma eröffnet. Veranstalter: Literaturbüro OWL/Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. Karten unter www.literaturbuero-owl.de
Karten beim Literaturbüro OWL ↗

19.30 Uhr

Dorfgeschichten – Hans-Werner Meyer liest aus „Who the Fuck is Kafka“

Museum Hellerlecht Detmold

Der Schauspieler Hans-Werner Meyer liest aus dem Roman „Who the Fuck is Kafka“ von Lizzie Doron. In ihrem Roman erzählt die israelisch-jüdische Schriftstellerin von ihrer Freundschaft mit Nadim, einem palästinensisch-muslimischen Mann. Ein vielschichtiges Porträt zweier Menschen, das tiefe Einblicke in das israelisch-palästinensische Dilemma eröffnet. Veranstalter: Literaturbüro OWL/Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. Karten unter www.literaturbuero-owl.de
Karten beim Literaturbüro OWL ↗

16 Uhr

Eröffnung der Ausstellung „Steine gegen das Vergessen – Ein Stolpersteinprojekt von Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Gesamtschule“

Rathaus, Marktplatz 5

Anlässlich der Verlegung von Stolpersteinen haben Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen zu Detmolder Verfolgten Texte und Graphic-Stories entwickelt. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit den Lebenswegen dieser Menschen zu beschäftigen, die während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Die Ausstellung ist bis zum 7. Dezember 2026 im Rathaus zu sehen.

17.30 Uhr

Zentrale Gedenkfeier zur Erinnerung an den Pogrom vom 9. November 1938

Platz der 1938 zerstörten Neuen Synagoge an der Lortzingstraße

Gemeinsam erinnern die Teilnehmenden an die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes und gedenken der jüdischen Menschen, die verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Frank Hilker spricht Alla Epstein, Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, über die Bedeutung des 9. November. Ein interreligiöser Impuls der Evangelischen Jugend sowie die Kranzniederlegung durch die Evangelische und die Katholische Jugend geben der Veranstaltung einen gemeinsamen Rahmen des Erinnerns. Im Anschluss führt ein stiller Gang zur Gedenkstätte Exterstraße. Dort erinnern Auszubildende der Stadtverwaltung an die jüdischen Verfolgten aus Detmold. Eine Kranzniederlegung der Stadt Detmold schließt das Gedenken an diesem Ort ab. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die anschließende Aufführung um 19 Uhr im Rathaus ist ein eigener Programmpunkt. Veranstalter: Stadt Detmold, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V. sowie Evangelische und Katholische Jugend Lippe

19 Uhr

Überlebende der Verfolgung und ihre Kinder – Kunst und Musik leben weiter

Rathaus Detmold, Marktplatz 5

Aufführung von Ensemblemitgliedern des Landestheaters Detmold. Schauspieler präsentieren einen Ausschnitt aus dem Stück „Muttersprache Mameloschn“ der deutschen Dramatikerin Sasha Marianna Salzmann. Drei Generationen jüdischer Frauen, die in Deutschland leben, setzen sich mit ihren traumatischen Erlebnissen auseinander. Die Sängerinnen und Sänger Emily Dorn, Franziska Pfalzgraf und Stephen Chambers zeigen in einem Broadway-Musical-Programm auf optimistische und kreative Weise, wie das Leben für die Betroffenen und deren Kinder weiter ging. Veranstaltung in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. Veranstalter der zentralen Gedenkveranstaltung: Stadt Detmold, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V. sowie Evangelische und Katholische Jugend Lippe

10 Uhr

Das geheime Stockwerk – Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Norbert Lechner

Kino Kaiserhof+, Hermannstraße 1

Eintritt: Schulvorstellung: 6 Euro

In einem alten Hotel landet der zwölfjährige Karli mit einem defekten Lastenaufzug im Jahr 1938. Er lernt ein gleichaltriges jüdisches Mädchen und einen jungen Schuhputzer kennen, der von einer Nazi-Familie des Diebstahls beschuldigt wird. Der Film erzählt eine Detektiv- und Freundschaftsgeschichte mit Zeitreise-Elementen zwischen dem Nationalsozialismus und der Gegenwart. Er eignet sich insbesondere für Kinder und Jugendliche, richtet sich aber auch an ein Erwachsenenpublikum. Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Norbert Lechner. Veranstalter: Kino Kaiserhof+

19.30 Uhr

Das geheime Stockwerk – Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Norbert Lechner

Kino Kaiserhof+, Hermannstraße 1

Eintritt: Abends: 8 Euro / 9 Euro

In einem alten Hotel landet der zwölfjährige Karli mit einem defekten Lastenaufzug im Jahr 1938. Er lernt ein gleichaltriges jüdisches Mädchen und einen jungen Schuhputzer kennen, der von einer Nazi-Familie des Diebstahls beschuldigt wird. Der Film erzählt eine Detektiv- und Freundschaftsgeschichte mit Zeitreise-Elementen zwischen dem Nationalsozialismus und der Gegenwart. Er eignet sich insbesondere für Kinder und Jugendliche, richtet sich aber auch an ein Erwachsenenpublikum. Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Norbert Lechner. Veranstalter: Kino Kaiserhof+

10 Uhr

Das geheime Stockwerk – Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Norbert Lechner

Kino Kaiserhof+, Hermannstraße 1

Eintritt: Schulvorstellung: 6 Euro

In einem alten Hotel landet der zwölfjährige Karli mit einem defekten Lastenaufzug im Jahr 1938. Er lernt ein gleichaltriges jüdisches Mädchen und einen jungen Schuhputzer kennen, der von einer Nazi-Familie des Diebstahls beschuldigt wird. Der Film erzählt eine Detektiv- und Freundschaftsgeschichte mit Zeitreise-Elementen zwischen dem Nationalsozialismus und der Gegenwart. Er eignet sich insbesondere für Kinder und Jugendliche, richtet sich aber auch an ein Erwachsenenpublikum. Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Norbert Lechner. Veranstalter: Kino Kaiserhof+

10 Uhr

Das geheime Stockwerk – Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Norbert Lechner

Kino Kaiserhof+, Hermannstraße 1

Eintritt: Schulvorstellung: 6 Euro

In einem alten Hotel landet der zwölfjährige Karli mit einem defekten Lastenaufzug im Jahr 1938. Er lernt ein gleichaltriges jüdisches Mädchen und einen jungen Schuhputzer kennen, der von einer Nazi-Familie des Diebstahls beschuldigt wird. Der Film erzählt eine Detektiv- und Freundschaftsgeschichte mit Zeitreise-Elementen zwischen dem Nationalsozialismus und der Gegenwart. Er eignet sich insbesondere für Kinder und Jugendliche, richtet sich aber auch an ein Erwachsenenpublikum. Filmvorführung und Gespräch mit Regisseur Norbert Lechner. Veranstalter: Kino Kaiserhof+

19 Uhr

Spurensuche. NS-Raubgut in der Lippischen Landesbibliothek

Landesarchiv, Willi-Hofmann-Straße 2

Vortrag von Antonia Reck. Ein Provenienzforschungsprojekt untersucht die in der NS-Zeit aufgebaute „Zeitgeschichtliche Sammlung“ auf Literatur, die ihren Eigentümern unrechtmäßig entzogen wurde. Veranstalter: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe e.V. in Kooperation mit der Lippischen Landesbibliothek