Lippe
Gewässer in OWL: Zustand verbessert sich – weiterer Handlungsbedarf bleibt
5. Nov · Detmold Connect Redaktion
Die Referierenden informierten über den Zustand der Gewässer in Ostwestfalen-Lippe (von links): Andrea Püschel (Bezirksregierung Detmold), Dr. Kai Klinksieg (Stadtwerke Espelkamp), Deike Kracht (Bezirksregierung Detmold), Meike Nothnagel (Kreis Gütersloh), Tobias Gaul (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW) sowie Michael Neuhaus und Dr. Nicolas Rinösl (beide Bezirksregierung Detmold).
Fotograf: Bezirksregierung Detmold · Bildquelle: Bezirksregierung Detmold
Detmold. Wie steht es um die Gewässer in Ostwestfalen-Lippe? Mit dieser Frage beschäftigten sich am Mittwoch rund 300 Fachleute und Interessierte bei der 18. Gewässerkonferenz in der Bezirksregierung Detmold. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Ihr Ziel ist es, Flüsse, Bäche und andere Gewässer europaweit in einen guten ökologischen und chemischen Zustand zu bringen. Ein wichtiges Thema war die Erstellung des vierten Bewirtschaftungsplans. Die regionalen Wasserbehörden erarbeiten derzeit entsprechende Handlungspläne für die Gewässer in ihren jeweiligen Einzugsgebieten. Darin werden Belastungen untersucht und konkrete Maßnahmen festgelegt, mit denen die Wasserqualität und die Gewässerstrukturen weiter verbessert werden sollen. Auch eine öffentliche Beteiligung an den Planungen ist vorgesehen. Fortschritte sind sichtbar – Aufgaben bleiben In den vergangenen Jahren wurden in Ostwestfalen-Lippe bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässer umgesetzt. Insbesondere beim chemischen Zustand gibt es positive Entwicklungen: Ein Großteil der Gewässer im Regierungsbezirk weist inzwischen einen guten chemischen Zustand auf. Dennoch besteht weiterhin Handlungsbedarf. Zahlreiche Flüsse und Bäche haben den gesetzlich geforderten guten Zustand bislang nicht erreicht. „In den vergangenen Jahren wurden in der Region OWL bereits zahlreiche entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität und Gewässerstrukturen erfolgreich umgesetzt“, erklärte Michael Neuhaus, Leiter der Geschäftsstelle Wasserrahmenrichtlinie bei der Bezirksregierung Detmold. Gleichzeitig machte er deutlich, dass weitere Anstrengungen notwendig seien. Rund 2.800 Kilometer Flüsse und Bäche in OWL Die Bedeutung der Gewässerentwicklung für die Region wird auch durch die Zahlen deutlich: In Ostwestfalen-Lippe gibt es rund 220 bedeutsame Flüsse und Bäche mit einer Gesamtlänge von etwa 2.800 Kilometern. Die Gewässerkonferenz bot den Teilnehmenden Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, geplante Maßnahmen und die Herausforderungen der kommenden Jahre auszutauschen. Foto: Die Referierenden informierten über den Zustand der Gewässer in Ostwestfalen-Lippe (von links): Andrea Püschel (Bezirksregierung Detmold), Dr. Kai Klinksieg (Stadtwerke Espelkamp), Deike Kracht (Bezirksregierung Detmold), Meike Nothnagel (Kreis Gütersloh), Tobias Gaul (Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW) sowie Michael Neuhaus und Dr. Nicolas Rinösl (beide Bezirksregierung Detmold). Foto: Bezirksregierung Detmold
Quelle: Bezirksregierung Detmold
